Rückschau der Freiwilligen Feuerwehr Obermillstatt

Die folgende Auflistung ist ein Auszug aus der Festschrift zur 100 Jahr Feier der Freiwilligen Feuerwehr Obermillstatt.

 

Die Rückschau der FF Obermillstatt mit tollen Fotos gibt es hier als pdf zum Download

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1890

Am 9. März fand die Gründungsversammlung statt.

Gründungskomittee: Johann Piron, Franz Haßlacher, Ernst Oberzaucher, Peter Sixt

Gründungsmitglieder waren 34 Mann.

Der erste Feuerwehrhauptmann war Ernst Oberzaucher vlg. Hoisbauer. Sein Stellvertreter war Franz Haßlacher.

1894

Am 20. August rückte die Wehr zum ersten Brandeinsatz aus.

1896

Die Wehr umfasst bereits 40 Mann – Obermillstatt hat 44 Häuser. Die erste Spritze mit Hydrophore und 200 m Druckschläuche wurde angeschafft. Eine Anstellleiter und eine Dachleiter wurden gekauft.

Erbauung des ersten Spritzenhauses (heute Nageler).

1896-1903

Bei der Generalversammlung wurde J. Oberzaucher zum Kommandanten und J. Hofer zu seinem Stellvertreter gewählt. Ein Ansuchen um Unterstützung zum Bau eines Spritzenhauses wurde an den Kaiser gerichtet.

1907

Trennung der Feuerwehr Obermillstatt und der Feuerwehr Lammersdorf.

1909

Die erste Vereinsfahne wurde gekauft. Als Fahnenmutter fungierte Frau Maria Sixt, Gastwirting in Obermillstatt 15, als Fahnenjungfrau Fräulein Rosalia Oberzaucher, Herzogtochter in Obermillstatt 3, später verheiratete Egger

1950

Ankauf der Motorspritze und eines Pferdewagens

1959

Anschaffung der neuen Vereinsfahne

Die Fahnenweihe fand am 5. Juli unter Kommandant Johann Nußbaumer statt. Sein Stellvertreter war Balthasar Untermoser . Kameradschaftsführer war Georg Lagger. Die Gesamtkosten der neuen Fahne betrugen 11.804,35 Schilling und wurden durch Spenden der Bevölkerung aufgebracht. Als Fahnenmutter fungierte Frau Theresia Untermoser vlg. Zimmermann, als Fahnenpatin Frau Maria Nußbaumer vlg. Bartl und als Fahnenjungfrau Fräulein Berta Oberzaucher (Prentertochter), heute Frau Kerschbaumer in Arriach.

1962

Erstmalig Teilnahme bei den Sportwettkämpfen in der Stufe I in Döbriach. Die Gruppe unter Gruppenkommandant Anton Mader bewährte sich außerordentlich gut. Bau der Wasserleitung in Obermillstatt und eines Hochbehälters ober dem Dorf.

1968

Das erste Funkgerät für unsere Feuerwehr wurde gekauft.

1969

Es gibt erste Gespräche über einen Tankwagenkauf für die Feuerwehr Obermillstatt

1972

Ankauf einer VW-Pumpe und eines Fahrzeug-Anhängers für die Pumpe. Von der Kameradschaft mussten dafür 35.000 Schilling aufgebracht werden. Die Gruppe 3 unter Gruppenkommandant Franz Ranacher nimmt an den Leistungsbewerben in der Stufe I teil. Ebenso nimmt die Gruppe bei der Landesmeisterschaft teil.

1974

Ankauf eines Stromaggregates.

1977

Ankauf eines Unimogs Marke Mercedes. Von der Kameradschaft mussten 64.000 Schilling aufgewendet werden.

1980

Eine Rettungsschere wurde gekauft, wozu von der Kameradschaft 5000 Schilling aufgewendet wurden.

1981

Die Sirene wurde an die Sirenen-Funkfernsteuerung des Bezirkes angeschlossen.

1983

Um für Brandeinsätze besser gerüstet zu sein, wurden von der Kameradschaft Atemschutzgeräte gekauft.

1985

Im Jänner war Baubeginn für das neue Rüsthaus. Ein Teil der alten Volksschule musste dazu umgebaut und ausgebaut werden.

1986

Im Oktober konnte von der Feuerwehr das neue Rüsthaus bezogen werden. Die Raika-Obermillstatt spendete für das neue Rüsthaus eine Funkfixstation.

1987

In diesem Jahr fand die Rüsthaus-Einweihung statt. Dabei wurden von der Kameradschaft 4.500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. 287.000 Schilling sind von der Kameradschaftskasse und durch Spenden von der Bevölkerung aufgebracht worden. Von der Marktgemeinde Millstatt wurden 1.500.000,- Schilling für den Umbau aufgewendet. Hier sei all jenen gedankt, die durch ihren persönlichen Einsatz mitgeholfen haben, das Rüsthaus fertig zu stellen.

1988

Ankauf von zwei Handunfksprechgeräten, drei Stück 5-Punkte-Gurten und einer Hakenleiter.

1990

Für die Feuerwehrmänner wurden die restlichen Einsatzbekleidungen und Helme gekauft. Am 4. April wurde unser neues Tanklöschfahrzeug bestellt. Kostenpunkt 2.055.600,- Schilling.